Wie viel Zeit kostet Social-Media-Marketing im Autohaus?

Die Frage, nach dem erforderlichen Zeitaufwand für Social-Media-Marketing im Autohaus, wird uns immer wieder gestellt. Das ist legitim und vor allem für den Fragenden, meist sehr aufschlussreich.

Weil nüchtern betrachtet, ist der Umfang und die Tragweite von nachhaltigen Social-Media-Marketing, kaum jemanden tatsächlich bewusst. Mit diesem Artikel gewähren wir Ihnen Einblicke und bieten Hintergrundinformationen zum tatsächlich notwendigen Zeitaufwand.

Am Ende sind Sie in der Lage einzuschätzen, ob Ihr Unternehmen selbst entsprechende Ressourcen bereitstellen kann oder doch ein Outsourcing die effizientere Lösung darstellt.

Das Social Media im Autohaus, prinzipiell einen immer höheren Stellenwert einnimmt, ist eine Tatsache. Doch jeder der am Anfang steht, stellt sich die Frage was überhaupt notwendig ist, um gesteckte Ziele erreichen zu können.

Um dieses benötigte Investment zu definieren, hilft es den Aspekt Zeit, in Form von personellen Ressourcen zu betrachten. Diese Perspektive ist notwendig, um überhaupt abschätzen zu können was in der Autohaus-Praxis umsetzbar ist. Daran wiederum, orientiert sich die zu erstellende individuelle Social-Media-Strategie.

Grundsätzlich gilt folgende Regel:

Erfolgreiches Social-Media-Marketing im Autohaus, lässt sich NICHT, mal nebenbei umsetzen.

Die Schlussfolgerung daraus ist, das es klare Verantwortlichkeiten, festgelegte Prozesse und realistische Zielvorgaben geben muss. Diese Kombination schließt ein, „mach das mal nebenbei mit“ durch Auszubildenden XY aus. Nicht weil er/sie es nicht kann!

Sondern weil bereits schon, durch eingeschränkte Anwesenheitszeiten im Autohaus (Berufsschule, Lehrgang, Urlaub, Krankheitstage) und dem erforderlichen Zeitaufwand für seine/ihre eigentlichen Kernaufgaben, die benötigte Kontinuität nicht gewährleistet ist.

Social Media ist ein Full-Time-Job im Autohaus

In folgendem Beispiel, greifen wir auf unsere persönlich gemachten Erfahrungen zurück. Diese beruhen auf der tagtäglichen Zusammenarbeit, mit Autohäuser, freien Händlern und Werkstätten im Bereich Social-Media-Marketing. Zur Veranschaulichung nehmen wir an, das Ihr Unternehmen folgende Parameter erfüllt. Das hilft um eine greifbare Praxisrelevanz herzustellen.

  • Mittelgroßes Autohaus
  • Per Definition KMU
  • Standort in der DACH-Region
  • An einen Hersteller gebunden
  • Klassisch, Vertrieb und Service
  • Circa 25 Mitarbeiter
  • Kein Social Media Manager oder Äquivalent
  • Keine Social-Media-Präsenz

Sie wollen im Zuge, des sich ändernden Kaufverhaltens sowie Mediennutzung der Kunden, eine Präsenz auf sozialen Netzwerken aufbauen. Dieser digitale Auftritt, soll für eine zukunftsorientierte Positionierung, Differenzierung, Reichweite und Sichtbarkeit in ihrem lokalen Markt sorgen. Neben einem schlüssigen Konzept, der dazugehörigen Strategie und dem Know-how zur Umsetzung, benötigen Sie folgenden Zeitaufwand zur Umsetzung.

Beispiel am sozialen  Netzwerk Instagram

Immer mehr Autohäuser, nutzen Instagram als wesentlichen Bestandteil ihrer Unternehmenskommunikation. Somit eignet es sich perfekt als Beispiel zur Betrachtung vom erforderlichen Zeitaufwand.

Die einmalige Erstellung des Accounts, der Bio, der Verlinkung des Impressums, einfügen vom Profilbild etc. lassen wir dabei außen vor. Wir konzentrieren uns auf die stetig wiederkehrenden Aufgaben, welche im Zusammenhang mit der Autohaus-Präsenz auf Instagram stehen. Das ermöglicht Ihnen, eine personelle Basis-Kalkulation für das Projekt „Instagram im Autohaus“ durchzuführen.

Unterteilen kann man das Aufgabenfeld, des damit betrauten Mitarbeiters (z.B. Social-Media-Manager), in 3 Bereiche.

  1. Content Creation
  2. Community Management 
  3. Reporting & Analyse

Bei den von uns empfohlenen 20 Postings (Feed-Beiträge) pro Monat, bedeutet das im Durchschnitt:

  • 20 Stunden – Erstellung Bild und Videomaterial inkl. Nachbearbeitung etc.
  • 8 Stunden – Erstellung von Postings inkl. Captions (Storytelling)
  • 5 Stunden – Erstellung von Stories inkl. Sticker
  • 2 Stunden – Auswahl von thematisch passenden Hashtags
  • 1 Stunde – Einstellung von Location und Peopletags
  • 1,5 Stunden – Erstellung Redaktionsplan / Themenplan
  • 3 Stunden – Themenrecherche & Trendscouting
  • 2 Stunden – Erstellung und Durchführung von Gewinnspielen
  • 3 Stunden – Advertising-Kampagnen planen und durchführen
  • 1,5 Stunden – Liken von fremden Beiträgen
  • 3 Stunden – Kommentieren von fremden Beiträgen
  • 4 Stunden – Interaktion mit Usern per DirectMessage (Ziel des Social Selling)
  • 3 Stunden – Beantworten von Kommentaren (eigene Postings)
  • 2 Stunden – Beantworten von User-Fragen
  • 2 Stunden – Etablieren von Prozessen bezüglich Beschwerden, negativen Kommentaren etc.
  • 5 Stunden – Beobachtung und Selbststudium der technischen Entwicklung
  • 4 Stunden – Reporting der relevanten KPI’s
  • 3 Stunden – Vergleichsanalyse im Marktumfeld / Mitbewerber
  • 3 Stunden – Ideen und Handlungsvorschläge kreieren
  • 2 Stunden – Aufbau von Influencer Relations

In der Addition, kommen stolze 78 Stunden pro Monat zusammen. Und das bei nur einem bespielten Netzwerk.

Grundsätzlich ist es natürlich so, das einige Positionen bei zusätzlich genutzten Kanälen, nicht mehr in dem Ausmaß anfallen. Zum Beispiel kann man einmal erstelltes Bild- und Videomaterial auch für mehrere soziale Netzwerke nutzen.

Jedoch an der Stelle die Empfehlung, nicht zu viel Duplicate Content („doppelte Inhalte“) zu produzieren. Dies kann zum Beispiel, eventuell von Suchmaschinen negativ gewertet werden. Außerdem passt ein Posting auf Instagram, durchaus nicht zwingend zur Zielgruppe auf Facebook.

Fazit

Anhand unseres Beispiels aus der Autohaus-Praxis, wird deutlich wie hoch der Aufwand für Social-Media-Marketing im Autohaus ist. Allein einen Instagram-Account, als effizientes Kommunikationsmittel zu nutzen, verschlingt pro Monat circa 80 Arbeitsstunden.

Wenn man jetzt noch hinzufügt, das Facebook meist in Kombination zu Instagram betrieben wird, stellt man fest das es zu einem Full-Time-Job wird. Dabei beziehen wir andere Netzwerke wie YouTube, Xing oder LinkedIn noch nicht einmal ein.

Sie haben nun einen Anhaltspunkt, um abwägen zu können, was für Ihr Autohaus in Frage kommt oder nicht.

  1. Stellen Sie selbst personelle Ressourcen zur Realisierung 
  2. Suchen Sie sich einen externen und authentischen Social-Media-Manager und lagern diesen Bereich aus

Wie Ihre Entscheidung auch ausfällt, wir unterstützen Sie sehr gern an jeder Stelle im Prozess. Ob Strategieplanung, Mitarbeiter-Coaching, Umsetzung oder als externer Social-Media-Manager. Wir sind Ihr Partner auf Augenhöhe.

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